Use Case Industrieprodukt
INNOVATIONSSTUDIE: ANALYSE DER GRÜNDUNGSINFRASTRUKTUR & WIRKSAMKEITSPRÜFUNG LOKALER GRÜNDUNGSUNTERSTÜTZER
Unternehmensstruktur:
Amt für Wirtschaftsförderung
Betrachtungsraum:
Großstadtregion
Branche:
Startup-Ökosystem & Akademischer Transfer
Ausgangssituation
Herstellung von Isocyanaten für die weiterverarbeitende chemische Industrie
Nutzung eines neuen Prozessverfahrens zur Herstellung der Produkte
Konkrete Nachfrage nach CO2-Bilanz des Produktes aus der Industrie
Zielsetzung
Vollständige Erfassung und Clusterung aller innovativen Gründungen am Standort seit dem Jahr 2011.
Detaillierte Analyse des akademischen Hintergrunds der Gründerteams zur Messung der Transferleistung lokaler Hochschulen.
Evaluierung der Wirksamkeit von Gründerinitiativen und Akzeleratoren hinsichtlich Wachstums- und Überlebensquoten.
Ableitung fundierter Erfolgsfaktoren für die strategische Weiterentwicklung des Standorts im Bundesvergleich.
Ökosystem-Analyse und akademische Wirksamkeitsprüfung
Unser Kunde ist das Amt für Wirtschaftsförderung einer dynamisch wachsenden Großstadtregion, die sich als führender Innovationsmotor etablieren möchte. In diesem Kontext haben wir die regionale Gründungsinfrastruktur einer Tiefenanalyse unterzogen. Die Herausforderung bestand darin, eine heterogene Datenlandschaft aus verschiedenen Registern, LinkedIn-Profilen und internen Datenbanken zu einem belastbaren Gesamtbild zusammenzuführen.
Durch die Verknüpfung von Meta-Analysen mit Faktoren wie Studienrichtung, Gründungsanzahl und genutzten Unterstützungsprogrammen konnten wir die Dynamik des Standorts erstmals quantitativ und qualitativ präzise abbilden.
0
analysierte Gründungen nach strenger Startup-Definition
0
identifizierte Gründerprofile inklusive detailliertem Werdegang
0
lokale Hochschulen im direkten Wirksamkeitsvergleich
Unsere Methoden und Schwerpunkte für das Monitoring
Entlang unseres Analyseansatzes haben wir die Startups nach Branchen, Themen und Geschäftsmodellen geclustert und um kritische Informationen wie VC-Finanzierungen und Beschäftigtenzahlen ergänzt. Ein besonderer Fokus lag auf der Identifikation von "Grownups" und Exits, um die langfristige Wertschöpfung am Standort zu bewerten.
Wichtigste Fragestellungen:
-
Welche signifikanten Unterschiede bestehen zwischen den Gründungsraten der verschiedenen Hochschulen relativ zur Studierendenzahl?
-
Wie stark beeinflusst die Begleitung durch spezifische Akzeleratoren die Überlebensquote und das Beschäftigungswachstum der Teams?
-
Welche Branchencluster weisen die höchste Dynamik auf und wie ist der akademische Hintergrund in diesen Feldern verteilt?
-
Inwiefern unterscheidet sich die Performance lokaler Startups von der bundesweiten Population?
Zusammenfassung
Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die künftige Allokation von Fördermitteln. Ein Kernstück des Berichts ist die detaillierte Analyse der Transferdynamik zwischen Wissenschaft und Markt: Erstmals wird die Wirksamkeit des Wissens- und Technologietransfers aus den Hochschulen durch messbare Erfolgsfaktoren der akademischen Ausbildung sichtbar. Diese neue Transparenz erlaubt es, Gründungsinitiativen präzise zu steuern und den Brückenschlag zwischen Forschung und Wirtschaft nachhaltig zu festigen. Damit ist der Grundstein für eine datenbasierte Standortstrategie gelegt, die den Transfererfolg ins Zentrum rückt.